Zur Gründungsversammlung des Vereins Frauenbildungszentrum am 20. Mai waren 10 Frauen gekommen. Es wurden Infos über den aktuellen Stand des Projekts ausgetauscht, über die Satzung diskutiert, gewählt, Beschlüsse gefasst, die Satzung unterzeichnet und natürlich auf das gemeinsame Vorhaben angestoßen. Damit gibt es demnächst auch einen eigenen Rechtsträger für das Projekt Frauenbildungszentrum. In den Vorstand wurden vier Frauen gewählt: Mirjam Elsel, Christine Hertrich, Alexandra Schöttl und Maria Ries. Zur Kassenprüferin wurde Sabine Bieberstein gewählt. Beitreten kann dem Verein jede Frau, die die Ziele des Vereins unterstützt. Die Satzung kann beim Büro angefordert werden.
Mirjam Elsel (30 Jahre) gehört zu den Initiatorinnen des Projekts. Sie ist Theologin, hat zusätzlich Spanisch und Betriebswirtschaft studiert und die letzten drei Jahre als Referentin für Bolivienpartnerschaft und Entwicklungspolitik beim BDKJ in Trier gearbeitet, in diesem Bereich plant sie in Zukunft selbständig tätig zu sein. Im Büro ist sie zuständig für Netzwerkaufbau und Programmplanung. Sie wohnt in Bamberg.
Christine Hertrich (33 Jahre) gehört ebenfalls zu den Initiatorinnen des Projekts. Die Theologin, Sozialpädagogin und Fundraiserin hat sechs Jahre als Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) gearbeitet und arbeitet jetzt mit einer halben Stelle als Fundraiserin für attac Deutschland, daneben vertritt sie die internationale Landjugenbewegung bei der Welternährungsorganisation (FAO) in Rom. Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit sind ihre Schwerpunkte im Projektbüro. Sie wohnt in Bamberg.
Alexandra Schöttl (30 Jahre) ist Theologin. Die Pastoralreferentin arbeitet seit einem Jahr als Klinikseelsorgerin in Nürnberg. Von ihrer vorherigen Stelle bringt sie viele Erfahrungen und die Lust an der Arbeit mit Frauen mit. Ein besonderes Interesse von ihr ist die Verbindung von Theologie und Kunst. Sie ist der Programm AG des Projekts aktiv. Sie wohnt in Nürnberg.
Maria Ries (57 Jahre) ist Lehrerin, Heilpraktikerin mit eigener Praxis und hat drei erwachsene Kinder. Sie hat schon einige Frauenprojekte mit aufgebaut und durch Höhen und Tiefen begleitet. Ihre Kompetenzen und Lebenserfahrung bringt sie vor allem in die Begleitung des Projekts ein. Sie wohnt in Kulmbach.
Die Vorstandsfrauen freuen sich auf ein persönliches Kennenlernen beim Fest im Oktober.
Am Freitag, den 17. Oktober 2003, 19:30 Uhr wollen wir mit einem großen Fest in den Räumen der KHG Bamberg (Friedrichstr. 2) das Projekt in der Öffentlichkeit bekannt machen. Herzlich eingeladen sind Projektfrauen, SpenderInnen, Vertreterinnen aus Politik und Gesellschaft und alle, die neugierig auf unsere Arbeit sind. In einer Talkrunde werden spannende Frauen über ihre eigenen Projekte ins Gespräch kommen, außerdem werden wir Kabarett mit Monica Calla, Überraschungen und kleine Leckereien genießen können. Den Termin bitte schon mal vormerken und weitersagen, Einladungs-Flyer wird es nach den Sommerferien geben. Die Programm AG sucht noch Frauen, die Lust haben am Festtag und davor mitzuhelfen, bitte im Büro melden.
Was will Frau? Und welche Frauen wollen was? Welche Voraussetzungen braucht es dazu?
Die Programm AG hat diese Fragen aus dem Unterstützerinnenkreis aufgenommen und plant am Freitag, den 3. Oktober 2003 einen Werkstatttag. Eingeladen sind Frauen mit unterschiedlichem Hintergrund, die Interesse an dem Projekt Frauenbildungszentrum mitbringen. Wir wollen ausgehend von den eigenen Erfahrungen Lebenswelten von Frauen beschreiben. Was sie bewegt, ihre Wünsche, Ziele und Erwartungen in Bezug auf die drei Schwerpunkte des Projekts Frauenbildungszentrum, ihre Lebensplanung und Biographie, ihr Leben von Spiritualität und ihre Theologie. Mit den Ergebnissen wollen wir weiter am Aufbau eines lebensnahen, visionären, unabhängigen und vielseitigen Ortes von Frauen denken. Wer Interesse an dem Werkstatttag hat, melde sich bitte im Büro.
Prof. Dr. Elisabeth Gössmann (Tokio/München) erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Bamberg. Die Verleihung findet am Donnerstag, den 26. Juni 03, 20:00 Uhr an der Universität 2, Hörsaal 1 (Ostflügel) statt, den Festvortrag wird Prof. Dr. Irmtraud Fischer (Bonn) halten. Prof. Dr. Elisabeth Gössmann hat als eine der ersten Frauen 1954 in kath. Theologie promoviert. Als Theologin, Philosophin und Germanistin hat sie die geschichtliche Frauenforschung wesentlich geprägt. Unermüdlich hat sie für den Zugang von Frauen zu Professuren gekämpft. Für sie selber blieb dies in Deutschland ohne Erfolg. Seit über vierzig Jahren arbeitet sie in Japan an der Seishin-(Frauen)Universität in Tokyo als Professorin und hat Lehraufträge in Deutschland, der Schweiz und Österreich wahrgenommen. Die Projektfrauen gratulieren ganz herzlich.
Für das Fest im Oktober suchen wir einen schönen Esstisch aus Holz, dessen Tischplatte wir gestalten können und der als Erinnerung und Symbol für Zusammenkommen und Leben-teilen einen festen Platz im Frauenbildungszentrum bekommt. Um den gestalteten Tisch mit einer passenden Glasplatte zu versehen werden Menschen gesucht, die eine solche zur Verfügung stellen können oder Möglichkeiten zum Zuschneiden besitzen.
Zur Beratung für den Verein suchen wir eine/n Steuerberater/in mit Erfahrungen der Vereinsbesteuerung aus dem Raum Bamberg. Das Büro freut sich über Vermittlung von Kontakten oder Menschen, die Erfahrungen in diesem Bereich in das Projekt einbringen wollen.
Projekt Frauenbildungszentrum
Redaktion: Mirjam Elsel
Luitpoldstr. 21
96052 Bamberg
Telefon: 09 51 - 29 71 59 64
Fax: 09 51 - 29 71 59 68
E-Mail: info@frauenort-bamberg.de
An dieser Stelle werden wir alle Rundbriefe zum Nachlesen archivieren.